Handwerk und Kultur

Souk Chawachine

In seinem kunstvoll vertäfelten Laden bringt der Chaouachi unter dem senkrecht durch ein Glasdach einfallenden Licht die letzten Änderungen an seinen Chechias an. 

Souk el Blat

Die Kräuterhändler sind in ihrem Souk in der Minderheit, da in den Souks mittlerweile Jeans und Turnschuhe Einzug gehalten haben.

Flaggen

Das Konfektionieren von Flaggen ist ein vergleichsweise junges Gewerbe, das nach der Unabhängigkeit (1956) explosionsartig gewachsen ist. 

Buchhandlung Diwan

Bücher sind in dem Viertel rund um die Große Moschee kein Novum. Ihnen war ein ganzer Souk gewidmet, der Souk des Libraires. 

Souk el Birka

In diesem Souk wird die Schmuckbegeisterung der Tunesierinnen augenfällig. Anlässe, bei denen man Schmuckgeschenke erhält, gibt es in Tunesien übrigens viele.

Schmiede

Die Schmiede sind in Bab Jedid angesiedelt. Sie sind gewissermaßen die Gehilfen der Architekten, denn die meisten ihrer Erzeugnisse sind in den Palästen und Villen zu finden. 

Souk el Nahas

Kupferschmiede stellen eine ganze Reihe von Küchenutensilien aus reinem Kupfer her, die früher Teil der Aussteuer einer jungen Frau sein mussten. 

Schneider

Immer noch fertigt der Bransi – ein Schneider und Sticker – die traditionellen Männerkleider an, und zwar in der gleichen Haltung und mit den gleichen Handgriffen wie seine Vorgänger. 

Tischler

Früher gab es im Souk el Blat zahlreiche Tischler, mittlerweile haben sie sich jedoch über die ganze Medina verteilt.

El Makhzen

In einem Makhzen werden Artikel angeboten, die sich einer innovativen Herangehensweise an das traditionelle Handwerk verdanken, das derzeit aufgrund einer neuen Art der Vermittlung des Know-hows einen Aufschwung erlebt.

Souk el Trouk

Die Eingliederung Ifriqias in das Osmanische Reich ging mit dem Zuzug von Türken einher, deren Bräuche, Sprache und Kleidung sich von jenen der einheimischen Bevölkerung unterschieden.

Kalligrafie

Wenn sich eine neue Generation von Künstlern mit der arabischen Schrift als zeitgenössischer Kunstform auseinandersetzt, sichert sie damit den Fortbestand der Kalligrafie.