Sousse
Strandleben, Altstadt, Kutschenfahrt
An dem schönen Küstenstreifen mit seinem azurblauen Meer und den goldenen Sandstränden liegt Sousse – Badeort und Stadt mit Geschichte und Tradition. Sousse ist eine dynamische und animierte Stadt mit einer wunderbar erhaltenen Medina (UNESCO-Weltkulturerbe), die von hohen Stadtmauern umgeben ist und an die mittelalterliche Vergangenheit der Stadt erinnert. Die Sahelküste zeigt sich als eine Landschaft mit hohen Palmen, jahrtausend alter Festungen und immenser, alter Stadtmauern, die in lange, feine Sandstrände hineinragen.
Sousse lebt vom Glanz seiner Geschichte und dem dynamischen Leben seiner Moderne. In den Souks und Gassen der Medina, in ihren Häusern und an den Stadtmauern spürt man den Ruhm der vergangenen Zeit. In den modernen Vierteln lebt man die urbane Dynamik entlang der von Palmen gesäumten Avenuen, dem Hafen und den Laden- und Freizeitvierteln.
Geschichte: Sousse wurde höchst wahrscheinlich von den Phöniziern unter dem Namen Hadrumet gegründet. Bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. blieb die Stadt unabhängig bis sie dann unter den Einfluss Karthagos kam. Nach den punischen Kriegen und der Zerstörung Karthagos durch die Römer ernannte Trajan im 2. Jahrhundert nach Chr. Hadrumet zur Kolonie. Hier bekam sie wieder ihren Status als „prospere Stadt“ zurück und galt als eine sehr blühende Handelsstadt.
Durch seine strategische Lage am Mittelmeer besetzten hintereinander die Normannen im 12. Jahrhundert, die Spanier im 16. Jahrhundert und die Franzosen im 18. Jahrhundert Sousse. Während des 2. Weltkriegs wurde die Stadt mehrfach bombardiert, 1943 dann befreit.









